Nutella Cookies: Cremige Haselnuss-Schoko-Kekse mit weichem Kern – Rezept und Profi-Tipps

Wenn der Duft von gerösteten Haselnüssen und geschmolzener Schokolade durch die Küche zieht, sind Nutella Cookies oft der Auslöser. Diese großen, weichen Kekse verbinden einen buttrigen Teig mit einem cremigen Haselnuss-Schoko-Kern und begeistern Kinder wie Erwachsene. Ob zum Kaffeetrinken, als Mitbringsel oder einfach für den süßen Abend auf dem Sofa – selbst gebackene Nutella Cookies sind ein Garant für Genuss. In diesem Artikel erfährst du, welche Zutaten wirklich wichtig sind, wie der Teig gelingt und welche Alternativen es gibt, wenn die Zeit knapp ist.

Die wichtigsten Zutaten für besonders weiche Nutella Cookies

Der Schlüssel zu perfekten Nutella Cookies liegt in der Qualität der Zutaten und im richtigen Verhältnis von Zucker, Fett und Mehl. Zunächst brauchst du einen klassischen Cookie-Teig: Mehl, Butter, Zucker – idealerweise eine Mischung aus braunem und weißem Zucker –, ein Ei, Backpulver, Natron und eine Prise Salz. Für den typischen Geschmack kommen Haselnuss-Schoko-Creme, gehackte Haselnüsse und Zartbitter-Schokotropfen hinzu.

Butter sollte weich, aber nicht geschmolzen sein. Zimmertemperatur sorgt dafür, dass sie sich mit dem Zucker cremig aufschlagen lässt und der Teig am Ende weich und zart wird. Brauner Zucker enthält mehr Feuchtigkeit als weißer und gibt den Cookies eine leichte Karamellnote. Wer besonders saftige Nutella Cookies möchte, kann einen Teil des weißen Zuckers durch braunen Zucker ersetzen oder einen Esslöffel Ahornsirup hinzufügen.

Die Haselnuss-Schoko-Creme spielt eine doppelte Rolle: Ein Teil wird direkt in den Teig gerührt, der andere Teil wird als cremiger Kern in die Mitte jedes Kekses gefüllt. Wichtig ist, dass die Creme vor dem Füllen kühl ist. Am besten portionierst du sie in kleinen Häufchen auf ein Stück Backpapier und legst sie für mindestens 30 Minuten ins Gefrierfach. So lässt sie sich leichter in den Teig verschließen und läuft beim Backen nicht aus.

Neben der klassischen Haselnuss-Schoko-Creme kannst du auch andere Nuss-Nougat-Aufstriche verwenden. Für ein intensiveres Aroma röste die gehackten Haselnüsse vor dem Unterheben kurz in einer Pfanne ohne Fett an. Das bringt die ätherischen Öle hervor und macht die Nutella Cookies besonders aromatisch. Schokotropfen aus Zartbitter oder halbbitterer Schokolade setzen zusätzlich einen leicht herben Kontrast zur süßen Creme.

Ein weiterer Faktor ist das Mehl. Verwende am besten Haushaltsmehl Type 405 oder 550 und wiege es genau ab – zu viel Mehl macht die Kekse trocken und kompakt. Rühre die trockenen Zutaten nur so lange unter, bis gerade keine Mehlstreifen mehr sichtbar sind. Wird der Teig zu stark geknetet, entwickelt sich Gluten, und die Nutella Cookies verlieren ihre charakteristische Weichheit.

Wer eine besonders cremige Textur liebt, kann einen Esslöffel Frischkäse oder einen halben Esslöffel Speisestärke in den Teig geben. Diese Zutaten binden Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass die Kekse auch nach dem Abkühlen noch weich bleiben. Mit diesen Grundlagen bist du bestens vorbereitet, um im nächsten Schritt den Teig zu formen und die Nutella Cookies zu backen.

Schritt-für-Schritt: So gelingen Nutella Cookies mit cremigem Kern

Zunächst hebe die Haselnuss-Schoko-Creme in kleinen Portionen auf Backpapier und friere sie ein. Währenddessen verrührst du die weiche Butter mit beiden Zuckersorten und einer Prise Salz, bis die Masse hell und luftig ist. Das dauert etwa drei bis vier Minuten. Anschließend rührst du das Ei und einen Teelöffel Vanilleextrakt unter. Je besser diese Mischung emulgiert ist, desto gleichmäßiger werden später die Nutella Cookies.

Mische in einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und bei Bedarf einen Esslöffel Kakaopulver, falls du einen schokoladigeren Teig möchtest. Gib die Mehlmischung in zwei Etappen zur Butter-Zucker-Mischung und rühre nur kurz. Danach hebst du die gehackten Haselnüsse und Schokotropfen unter. Der rohe Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Decke ihn ab und lege ihn für mindestens sechzig Minuten in den Kühlschrank. Das Kühlen des Teigs verhindert, dass die Cookies beim Backen zu stark zerlaufen.

Forme nach dem Kühlen etwa walnussgroße Teigkugeln. Drücke mit dem Daumen eine Mulde in jede Kugel und setze ein gefrorenes Häufchen Haselnuss-Schoko-Creme hinein. Verschließe die Mulde sorgfältig mit Teig und rolle die Kugel glatt. Lege die Kugeln mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Da die Nutella Cookies beim Backen auseinanderlaufen, reichen sechs bis acht Kugeln pro Blech.

Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 10 bis 12 Minuten. Die Ränder sollten leicht gebräunt sein, während die Mitte noch weich wirkt. Beim Abkühlen härten die Ränder nach, der Kern bleibt cremig. Ein häufiger Fehler ist zu langes Backen: Dann werden die Nutella Cookies hart und verlieren ihren weichen Kern. Nimm sie lieber etwas früher aus dem Ofen und lasse sie auf dem Blech fünf Minuten ruhen.

Nach dem Abkühlen kannst du die Kekse mit Fleur de Sel oder einem feinen Zuckerguss verfeinern. Die Kombination aus süßem Teig, schmelzender Haselnuss-Schoko-Creme und einer salzigen Note ist ein echtes Geschmackserlebnis. Auch warm serviert mit einer Kugel Vanilleeis überzeugen die Nutella Cookies als Dessert.

Falls der Teig nach dem Kühlen noch zu weich ist, kannst du ihn kurz anfrieren oder etwas Mehl einarbeiten. Läuft die Haselnuss-Schoko-Creme beim Backen aus, war sie wahrscheinlich nicht kalt genug oder die Teigkugel nicht dicht verschlossen. Abhilfe schafft eine längere Gefrierzeit der Füllung und ein sorgfältiges Umhüllen mit Teig. Wer die Kekse lieber kompakter mag, gibt einen halben Teelöffel zusätzliches Backpulver in den Teig.

Variationen, Aufbewahrung und bequeme Alternativen: Nutella Cookies für jeden Anlass

Selbst gebackene Nutella Cookies lassen sich wunderbar variieren. Für eine weiße Schoko-Haselnuss-Variante ersetzt du die Zartbitter-Schokotropfen durch weiße Schokolade und gibst etwas geröstete Kokosraspeln hinzu. Wer den Kontrast von süß und salzig liebt, streut vor dem Backen grobes Meersalz auf die Teigkugeln. Auch ein Teelöffel Espressopulver im Teig intensiviert den Schokoladengeschmack und passt hervorragend zur Haselnusscreme.

Für eine vegane Alternative kannst du die Butter durch pflanzliche Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, angerührt mit drei Esslöffeln Wasser, ersetzen. Achte darauf, eine vegane Haselnuss-Schoko-Creme zu verwenden. Der Geschmack bleibt erstaunlich nah am Original, und die Kekse werden ebenfalls weich und saftig. Wichtig ist, den Teig bei veganen Varianten etwas länger zu kühlen, da pflanzliche Fette schneller weich werden.

Die Aufbewahrung der fertigen Kekse ist einfach: In einer luftdichten Dose bleiben Nutella Cookies bei Zimmertemperatur etwa vier bis fünf Tage weich. Ein Stück frisches Toastbrot in der Dose hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Du kannst den rohen Teig auch zu Kugeln formen und einfrieren. So hast du jederzeit frisch gebackene Kekse, wenn sich spontaner Besuch ankündigt. Die gefrorenen Teigkugeln brauchen im Ofen lediglich zwei bis drei Minuten länger.

Trotz aller Freude am Backen gibt es Tage, an denen die Zeit fehlt. Wer dann nicht auf große, weiche Kekse mit cremiger Füllung verzichten möchte, findet in Heidelberg eine besondere Adresse: Monster Cookie, eine Online-Bäckerei, die sich auf große, weiche Cookies mit reichhaltigen Füllungen spezialisiert hat. Die Nutella Cookies lassen sich bequem nach Hause bestellen und werden deutschlandweit sowie nach Österreich geliefert. Besonders praktisch: Die Cookies kommen frisch verpackt und eignen sich auch als Geschenk oder für besondere Anlässe.

Auch für Genießer in Deutschland und Österreich, die keine eigene Backzeit einplanen können, ist der Versand eine gute Möglichkeit, große, weiche Cookies mit intensiven Aromen zu probieren. Die Kombination aus weichem Teig, Schokolade und cremiger Haselnuss-Note sorgt für ein ähnliches Geschmackserlebnis wie die selbst gebackene Variante. So sind Nutella Cookies nicht nur ein Rezept, sondern ein Genuss, den man teilen kann.

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